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    Kultur und Tourismus

    Koblenz

    …an Rhein und Mosel. – Koblenz, von den vier Mittelgebirgen Eifel, Hunsrück, Taunus und Westerwald umgeben, liegt am Zusammenfluß von Rhein und Mosel und kann auf eine über 2000jährige Geschichte verweisen. Bei einem Gang durch die Altstadt begegnet man zahlreichen Zeugnissen der Vergangenheit, wie beispielsweise den sehenswerten Kirchen und Profanbauten wie etwa das Kurfürstliche Schloss oder das Deutschherrenhaus. Überragt wird Koblenz von der imposanten Festung Ehrenbreitstein auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Neben historischen Denkmälern, Kultureinrichtungen und zahlreichen Museen, bietet Koblenz auch Biergärten, Cafés und das herrliche Weindorf an der Rheinbrücke. Koblenz zählt heute etwa 107 000 Einwohner und präsentiert sich als Dienstleistungszentrum, Garnisonsstadt und Einkaufsmetropole für die umliegende Region.

    Rhens

    Die Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen, prächtige Fachwerkhäuser und malerische Winkel zeugen von einer stolzen Vergangenheit. Geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten wie der Königsstuhl Wahlort Deutscher Könige, der Scharfe Turm, ehemals als Späh- und Zollturm errichtet, später als Gefängnis für Hexen genutzt, das “Alte Rathaus” – ein herausragender Fachwerkbau sowie die Dionysiuskirche – Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut – geben einen kleinen Einblick in die Geschichte von Rhens.

    Brey

    Eine römische Wasserleitung durch Schiefergestein gebrochen gibt Zeugnis, dass die Römer auch in Brey stationiert waren. Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 821. Eine Kapelle wird im Jahr 1280 erstmals erwähnt. 1792 wurde Brey durch französische Truppen besetzt, seit 1815 war es dann wieder preußisch. Im Rahmen eines ansprechenden Dorferneuerungskonzeptes wurde die Rheingoldstraße neu gestaltet und die zahlreich vorhandene fachwerkliche Bausubstanz im Ortskern konnte erhalten werden. 1992 konnte Brey ein Gemeindezentrum, bestehend aus Bürgerhaus und Kindergarten einweihen, das aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist. In früherer Zeit eher landwirtschaftlich geprägt, ist Brey heute eine moderne Wohngemeinde geworden, die durch neue Baugebiete inzwischen auf ca. 1.600 Einwohner angewachsen ist.

    Spay

    Ein Kleinod deutsche Kirchengeschichte ist die mittelalterliche Peterskapelle. Als wertvollster Schatz gelten die noch sehr gut erhaltenen Fresken aus der Zeit 1300 – 1330. Die Fachwerkhäuser von Spay gehören zu den schönsten am oberen Mittelrhein. Das Balkenwerk ist in seiner Anordnung nach uralten Zeichen geordnet. 1670 wurde die Alte Kirche erbaut und diente bis 1900 als Pfarrkirche. Nach Wiederaufbau ist sie heute Kulturzentrum im Ort und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

    Boppard

    Auf Schritt und Tritt trifft man in Boppards malerischer Altstadt auf faszinierende Zeugnisse einer bewegten Vergangenheit. Im historischen Zentrum der Stadt läßt sich das Römer-Kastell “Bodobrica” bestaunen, die best erhaltene Festungsanlage der Spätantike nördlich der Alpen. Stadtbildprägend ist die spätromanische St. Severus-Kirche am Marktplatz aus dem 13. Jhd. Die Wehrhaftigkeit der Bopparder Bürger demonstriert die mittelalterliche Stadtmauer, mit der das Römer-Kastell erweitert wurde. Die Kurfürstliche Burg am Flussufer ist eines der eindrucksvollsten Gebäude am Mittelrhein. Heute befindet sich in dem trutzigen Gemäuer das städtische Museum.

    Bad Salzig

    Der Name Salzig ist keltischen Ursprungs. Bodenfunde haben bewiesen, dass bereits im 2./3. Jh. n. Chr. der Ort, an der römischen Heerstraße Mainz – Köln gelegen, bewohnt war. Die Bezeichnung “Bad”, die 1925 verliehen wurde, verdankt der Ort der Initiative des ostpreußischen Hauptmanns i.R. Theodor Hoffmann. Er ließ 1902 bis 1905 die “Barbara-” und die “Leonorenquelle” bohren. Aus 446 Meter Tiefe sprudelt das Heilwasser der kohlensäurehaltigen, alkalisch-muratischen Glaubersalzquelle. Das Heilwasser ist zugleich Mineralquelle, Therme und Säuerling. In der hochmodernen Mittelrheinklinik der LVA Rheinland-Pfalz finden die Kurgäste Heilung bei Magen-, Darm-, Leber-, Galle- und Stoffwechselerkrankungen. Breiten Raum nimmt auch die medizinische Nachsorge von Patienten mit Verdauungs-, Stoffwechsel- und Tumorerkrankungen ein. In Bad Salzig hat auch die Firma Sebapharma, Deutschlands größter Produzent seifenfreier Körperpflegemittel, ihren Sitz. Das milde Klima und die lange Sonneneinstrahlung begünstigen den Anbau von Obst, insbesondere von Süß- und Sauerkirschen. Auf der gegenüberliegenden rechten Rheinseite liegen die Burgen Sterrenberg und Liebenstein, im Volksmund die “Feindlichen Brüder” genannt.

    Hirzenach

    Zwischen dem Rheinstrom und den bewachsenen Hängen des rheinischen Schiefergebirges, liegt der Ortsbezirk Hirzenach. Eindrucksvoll und sehenswert ist das ehem. Propsteigebäude und jetzige Pfarrhaus aus dem 18 Jh.:. Eine kleine romanische Pfeilerbasilika in Kreuzform mit wuchtigem Turm und frähgotischem Chor ist wertvolles Zeugnis einer klösterlichen Niederlassung. Zu Beginn des 12Jh. kamen Güter in Hirzenach an die Benediktinerabtei in Siegburg mit dem Auftrag, hier eine klösterliche Niederlassung zu gründen. Die daraufhin entstandene Propstei, die im Laufe der Zeit eine reiche Güterausstattung ansammeln konnte, verblieb bis zur französischen Zeit bei der Abtei in Siegburg. 1802 wurde die Propstei säkularisiert, die Kirche konnte als Pfarrkirche weiter genutzt werden.

    St. Goar

    Die Stadt St. Goar, umgeben von den Burgen Rheinfels, Katz und Maus, gegenüber dem sagenumwobenen Loreleyfelsen zählt zu den schönsten Städten im Tal der Loreley. Die Stadt wird überragt von Burg Rheinfels, der größten Burgruine am Rhein mit einem umfangreichen Gewirr an unterirdischen Wehr- und Minengängen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die evangelische Stiftskirche mit gotischen Fresken und der Krypta; die kath. Pfarrkirche mit einem der wertvollsten Altarbilder am gesamten Mittelrhein und das Deutsche Puppen- und Bärenmuseums St. Goar. Information: Städtisches Verkehrsamt St. Goar, Tel. 06741/383, Fax 06741 / 7209

    Oberwesel

    “Von den zahlreichen altersgrauen Städtchen, die sich im Tal des Mittelrheines auf schmalem Ufersaum aneinander reihen, zeigt kein anderes ein so eindruckvolles, noch ganz vom Mittelalter beherrschtes Stadtbild wie Oberwesel…” Dies stellte bereits 1922 der Konservator Prof. Dr. Edmund Renard fest. Von ursprünglich 21 Wehrtürmen entlang der Stadtmauer sind heute noch 16 Türme erhalten. .Der Bauverein Historische Stadt Oberwesel ermöglichte es einen weiteren Teil der rund 3 km langen Stadtmauer begehbar zu machen. Vom Hotel “Goldner Pfropfenzieher” vorbei an der Wernerkapelle bis zur Gartengasse können Besucher auf der Mauerkrone den Ausblick auf den Rhein genießen

     
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