Wer kennt das nicht? Die guten Vorsätze sind schon mehrfach beteuert worden, das Equipment hängt ungetragen im Schrank, doch die kleinste Wolke am Himmel ist bereits Vorwand doch nicht die Nigel-Nagel neuen Running-Schuhe zu schnüren und einfach loszulaufen. Dabei kann es so einfach sein sich mit „gutem Lauftraining“ selbst zu motivieren.
Variation
Gutes Lauftraining sollte auf jeden Fall variabel sein. Um den berüchtigten inneren Schweinehund an „Hundstagen“ überwinden zu können sind zahlreiche Ansatzmöglichkeiten vorhanden. Möchte man langfristig ein Motivationsloch umgehen ist die Variation das Zauberwort.
Variiert werden kann auf unterschiedlichste Art und Weise. Wer einfach immer stupide ein und dieselbe Strecke im gleichen Tempo, zur gleichen Tageszeit und allein abreißt wird nicht lange Spaß am Laufen haben es sei denn, seine „intrinsische Motivation“, also jene Motivation, die aus den eigenen Motiven hervorgeht, ist exorbitant hoch.
Einfacher wird es, wenn die richtige „extrinsische Motivation“, also jene Motivation, die auch von außen neue Impulse einbringt, zu Hilfe genommen wird, um die eigenen Motive zu pushen. Grob können folgende Variablen abgeändert werden:
- Laufstrecke
- Laufdauer
- Laufintervall
- Lauftempo
- Pausen (Länge, Zeitpunkt)
- Tages- / Zeit
- Lauftechnik
- Gruppe / Allein
- Gelände
- Armarbeit
- Phasen mit koordinativen Übungen
Das sind natürlich lange nicht alle Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Ziele setzen und belohnen
Ein weiterer Punkt ist die Variante von „Ziel und Belohnung“. Wer sich ein Ziel setzt und dieses erreicht, hat sich auch ein „Bonbon“ verdient. Die Wahl des Zieles sollte natürlich realistisch sein, trotzdem jedoch einen gewissen Aufforderungscharakter beinhalten. Wer sich also z.B. für die Laufstrecke Halbmarathon vorbereitet, sich in einem Motivationstief im Wintertraining befindet und zudem lange schon mit dem Gedanken herumquält endlich mal wieder einen entspannenden Wellnestag zu genießen, der sollte dies einfach mit der Zielerreichung verbinden. Die Möglichkeiten sind hier natürlich unendlich.






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